15.07.2015 07:31

Neues Artefakt für die Kryptozoologie-Ausstellung im Museum Tor zur Urzeit e.V.

Werte Interessenten, liebe Freunde,

für unsere ständige Kryptozoologie-Ausstellung im Museum Tor zur Urzeit e.V., in Brügge (Schleswig-Holstein), habe ich ein neues Artefakt erworben. Hierbei handelt es sich anscheinend um einen originalen „Yeti-Fußabdruck“ aus Indien.

Vom Verkäufer dieses Gipsabdruckes erhielt ich auf Nachfrage folgende Antwort zum Artefakt: Er selbst hat diesen Abdruck auf einem Flohmarkt in Landau / Niederbayern mit anderen Gegenständen aus Myanmar gekauft. Der Flohmarkthändler erzählte ihm, dass er den Abdruck mit anderen Gegenständen aus Myanmar bei einer Wohnungsauflösung in Bayern erworben hatte. Der Abdruck selbst stammt aber angeblich aus Indien. Der Flohmarkthändler schien aber geographisch nicht  so bewandert gewesen sein. Also sind die Angaben mit Vorsicht zu genießen. 

Die Größe des Holzkasten beträgt: 51 cm x 37,5 cm x 7 cm. Die Bretter sind einfach genagelt und zusammengesetzt. Der Kasten ist innen schwarz gestrichen und außen ockerfarben (Rostschutzfarbe / Penetriermittel?) gestrichen. Zum Schutz des Gipsabdruckes beim Transport wurde der Kasten innen mit Resten eines alten Jutesackes ausgepolstert. Der Jutesack wurde mit Nägeln sehr nachlässig am Kastenboden befästigt.

Zum Abdruck selbst gibt es folgende Daten: Größe 42 cm lang; 26 cm breit; Stärke des Gipsabdruckes ca. 8 cm.  Es wurde eine einfache Gipsmasse benutzt. Die Oberfläche des Abdruckes beinhaltet viele kleine Kieselsteine, Erdreste und kleinste Holzreste.

Alles in allem sieht das Artefakt mit Kiste so aus, als würde es auf einer Expedition angefertigt und für einen Transport hergerichtet worden sein (behelfsmäßig Holzreste zusammengenagelt und notdürftig ausgepolstert). So stellt sich mir derzeit das Ganze dar.

Das Artefakt wird ab dem Oktober 2015 im Museum zu begutachten sein. Ideen, Vorschläge, Meinungen dazu sind willkommen! Es ist natürlich auch nicht auszuschließen, dass es sich hierbei auch wieder um eine Fälschung handelt. Sicher gut gemacht und auf alt getrimmt, aber eben eine mögliche Fälschung!

 

Viele Grüße aus Berlin, Euer Hans-Jörg Vogel

Hier einige Fotos:

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